Im Dezember 1979 begann mit dem 280S/SE die Serienproduktion der damals neuen S-Klasse W126. Zur Jahrtausendwende erlangten also die ersten Fahrzeuge dieser legendären Baureihe offiziell den Status eines Youngtimers und konnten nunmehr das rote 07-Kennzeichen führen. Im Jahr 2000 schlug folglich auch die Geburtsstunde des Mercedes-Benz W126 Clubs, der die Liebhaber der letzten klassischen Limousinen und Coupés aus dem Hause Daimler-Benz in einer eigenen Interessengemeinschaft vereint. Damals waren in Sachsen schon etwa 500 W/V/C126 zugelassen, wovon nur zwei noch aus der Vorwendezeit stammten, was leicht auf deren prominente Erstbesitzer schließen lässt. Mein 420SEC erwies sich obendrein als eines von nur vier dieser Coupés, die in Sachsen unterwegs waren. Das ist jedoch nicht weiter verwunderlich, denn vom 420SEC sind zwischen 1985 und 1991 insgesamt nur 3680 Stück gebaut worden, so dass dieses Modell das rarste aller C126 ist und mit der noch rareren Limousine 560SE zu den seltensten Modellen der gesamten 126er Baureihe gehört. Mein besonderes Interesse an dieser S-Klasse hatte also seinen Grund. Dass ich dann zum Gründungsmitglied des MB-W126 Clubs wurde und den jungen Verein im ersten Jahr als Vorsitzender mit auf den Weg brachte, war eher schon die Folge einer wachsenden Leidenschaft, die sich bald auf die echten Mercedes-Oldtimer ausweitete und mich schließlich auch zur MBIG führte. Da in DD bereits ein regelmässiger Stammtisch des VdH stattfand, war der notwendige Kontakt schnell geknüpft. Unser heute gemeinsam funktionierender Mercedes-Benz Stammtisch Dresden schloss somit auch für die Mitglieder der MBIG die bis dato existierende PLZ-Lücke 0. Mittlerweile ist er zum allgemeinen, Baureihen übergreifenden Treffpunkt für die Freunde der Sternenmarke in Sachsen geworden. Dazu läd herzlich ein der Webmaster.

2008, unser Club nennt sich nun schon einige Jahre Mercedes-Benz S-Klasse-Club e.V. , und neben dem W126 waren weitere Baureihen wie der W116 und der W140 hinzu gekommen. Somit schien sich der Name S-Klasse zu bewähren, weil der Startpunkt nun konsequent gesetzt war und der W140 ohnehin in der Luft gehangen hatte. Das Ziel des Clubs war variiert aber nicht total verlassen worden. Die Mitgliederzahl stieg weiter, wie es ja beabsichtigt war. Die Perspektive des Clubs schien gesichert zu sein, wenn, ja wenn nicht die ersten, selbst ernannten Clubfürsten aufgetaucht wären, die sich kraft ihres Amtes zu unglaublich unverschämten Eigenmächtigkeiten haben hinreißen lassen, an deren Folgen der Club dann lange zu knappern hatte: Geschlossener Rücktritt des Vorstands, am Vortag noch Ausschlüsse von Mitgliedern, den "Kritikern" dieser Machenschaften, die sich nicht haben vernebeln lassen, als letzte quasi-vergeltende Amtshandlung, Verschwinden des Finanzvorstands auf Nimmerwiedersehen ohne Rechenschaftslegung, ein peinlicher Schlusspunkt unter das erste Kapitel "Club" und kein gutes Erbe für das neue Präsidium, das mit reichlich Vertrauensvorschuss und allerhand großartigen Versprechungen die Geschäfte übernahm.

2010 dann das 10-jährige Clubjubiläum. Bereits 2009 in Stuttgart gab es ein solches, nämlich 30 Jahre W126. Die ersten H-Kennzeichen waren also nun in Sicht, das bei seiner Gründung proklamierte Nahziel des ehemaligen W126-Clubs. Einige der ersten Stunde, die man nun lieber tief in der Mottenkiste verstaut, haben sich zu einem kleinen MB-W126-Club Revival getroffen und an leider in Vergessenheit geratene Episoden aus der Clubgeschichte erinnert.

Die neue Vorstandsmannschaft an der Spitze hatte es auch geschafft, Krise und Chaos zu überwinden und neue Fahrt aufzunehmen. Das blieb nicht ohne Beifall seitens der Mitglieder, auch wenn deren Anzahl, anders als gedacht, jetzt einen Trend nach unten anzeigte, "stagnierte", wie man das vornehmer ausdrückte, ohne dass dies größere Beunruhigung ausgelöst hätte. Die Vorstände erschienen nun zunehmend im W140 oder C140 oder R129, aus dieser Richtung waren sie ja auch eingerollt. Die "Elite" zeigte sich im neuen Kleid, um im Weiteren nahtlos den Schwenk zu den W220/221/... zu nehmen, bei denen der "Klassikerstatus" scheinbar bereits beim Bandabgang irgendwo ins Blech eingestanzt wurde. Man muss sich "weiterentwickeln", lautete das rosarote Motto, was ja kein schlechter Ansatz sein muss. Und so wurde eine ganz neue Perspektive untergeschoben, obwohl die übergroße Mehrheit immer noch der Ansicht war, sich in einem "klassischen" Autoverein zu befinden.

Durch Brandstiftung an unserer Halle habe ich 8 meiner geschätzten Oldtimer verloren, darunter 2 W126 (280S, 500SEL), ein originales W111 250er Coupe, eine kleine W110 230er Heckflosse (mit 6-Zylinder-Motor) und auch meinen geliebten champagner farbenen 420SEC, mit dem ich seinerzeit mal zur Gründung dieses Clubs gefahren war.

Mercedes-Benz S-Klasse Club e.V.

Die Umsetzung der neuen Perspektive: Unser Clubjournal "Sternstunde" berichtet regelmäßig über das Clubgeschehen, wir sind auf den weithin bekannten Oldtimer-Messen in Bremen, Stuttgart und Essen vertreten, die "Sterntage" und das "Jahrestreffen" haben sich zu beliebten Clubveranstaltungen etabliert, Vorstände und Beiräte wechselten wegen ganz normaler oder auch weniger normaler Umstände, und auf Arbeitstreffen der Clubfunktionäre wurde eine gemeinsame Linie, die der Club nehmen soll, diskutiert. Viele Aktive haben bisher in den unterschiedlichsten Funktionen ihren Anteil beigetragen zu dieser Entwicklung. Als Sprecher des Beirats, Sektionsleiter Sachsen und Ansprechpartner für "Internationale Kontakte" habe ich mich eingebracht und konnte Mitglieder aus nahen und entfernten Ecken unseres Planeten, zwischen Österreich und Australien, zwischen Norwegen und Südafrika, zwischen Ungarn und den USA für unseren Club gewinnen. Abwechselnd in A/CH gibt es jetzt das jährliche "Alpentreffen", und auch in N sind reisefreudige S-Klässler unterwegs gewesen.

Als Beirat habe ich dann nicht weiter kandidiert, zu offensichtlich erlahmte der anfäglich hoch und heilig versprochene, nur kurz funktionierende, aber immerhin auch in der GO (= interne "Geschäftsordnung") fixierte Informationsaustausch zwischen Vorstand und Beirat. Wozu dann ein Beirat, wenn man keine Beratung mehr braucht und lieber alles selber macht und entscheiden will. Logisch, dass parallel die Aktivität im Club nachlässt und man folglich dann auch alles selber machen "muss". Die Messen bestritten vorwiegend Vorstände, die Clubtreffen organisierten vorwiegend Vorstände, Transparenz für Mitglieder gibt es 2 Stunden im Jahr zur MV für 4-5 % der Mitgliedschaft, bei der das anschließende Vergnügen der bevorstehenden "Sterntage" bereits im Raume schwingt, Mitsprache und Mitarbeit wird geschickt ausgebremst, dafür aber umso mehr Vertrauen und Anerkennung für das eigene "Engagement" eingefordert. Alles keine guten Zeichen für einen Club, in dem sich zunehmend vor allem die Konsumenten wohl fühlen und jegliche Warnzeichen ignoriert oder sogar schon offen verunglimpft werden dürfen.

Ob sich die Zahl 13 nun doch als unglücklich erweist? Seit Jahren existiert unser für Mitglieder internes Clubforum, in dem man sich über Autos und alles Mögliche austauscht, ja sogar die berüchtigten Blondinenwitze zum Besten geben kann. Man staune und wundere sich: Neben überschwenglichem Lob für gelungene Clubaktionen gab es da freilich auch manchmal leise Kritik, die normaler Weise zum tieferen Nachdenken über die möglichen Gründe anregen sollte. Anstelle den angesprochenen Sachverhalt zu analysieren und einen vernünftigen Kompromiss anzustreben, wählte die amtierende Club"führung" jedoch die Konfrontation und brachte es fertig, diese bis zum Eklat zu steigern, stellte Selbstgefälligkeit über Meinungsfreiheit und praktizierte einen für einen Verein äußerst bedenklichen Autoritarismus. Wie gesagt, die Zeichen dafür konnte man längst erkennen und die Bauern waren auch gesetzt.

2013 wurde ich durch "einstimmigen" Beschluss des Vorstands aus dem S-Klasse-Club ausgeschlossen. Begründung: Club schädigendes Verhalten! "Beweise" wären "archiviert"!!! (Aha!)

Das passt doch mal in die Zeit! Andere "Kritiker" hatten bereits ihre Funktionen enttäuscht nieder gelegt, waren "auf Beschluss" entbunden worden oder aus eigener Entscheidung aus dem Club ausgetreten. Traditionelle Clubsektionen wurden geschlossen bzw. "von oben" unter verändertem Namen neu installiert. Man setzte sich in überschwenglicher Selbstsicherheit einfach selbst als Sektionsleiter ein. Wo "oben" ist und wo "unten", das musste der Mitgliedschaft nun endlich einmal anschaulich, eindrucksvoll und unmissvertsändlich verdeutlicht werden. Man zeigte sein wahres Gesicht und modulierte an faden Rechtfertigungen. Resultat wie erwartet: Die Meisten ducken sich lieber weg, einige wenige heucheln und andere nehmen das Zepter einfach selbst in die Hand. So war es seinerzeit nicht gedacht. Man erntet, was man sät.

Es fanden sich sogar bereitwillige sogenannte ClubkameradInnen für zweifelhafte weitere Anträge auf Ausschluss von "unliebsamen" Mitgliedern, dem eine Hand voll sich selbst überschätzender Leute in nun bereits erprobter Weise, ohne Rückversicherung, unter weitest gehender Vermeidung einer öffentlichen Kenntnisgabe der Gründe an die Mitgliedschaft und natürlich absolut "Satzungs konform", statt gab. Einer handfesten Begründung dafür bedarf es offenbar nicht mehr, wenn man nur die eigene autokratische Handlungsweise genügend blumig als Engagement "rechtfertigt" aber das notwendige Augenmaß für gesunde Selbstkritik mit der Zeit völlig verloren hat. Typisch für jede Krise, die Meisten bemerken sie erst, wenn sie bereits da ist. Und auch typisch, die Motivatoren bleiben im Hintergrund und basteln an der "weißen" Weste. Noch typischer: die allgemeine Feigheit tritt offen zutage.

Präsidenten (was nicht weniger und auch "nicht mehr" bedeutet als "den Vorsitz inne haben") haben eigentlich die vornehmliche Aufgabe, den internen Ausgleich in dem Feld anzustreben, in dem sie wirken. Damit verdient man sich die echte Autorität. Ein Club darf nicht zur vermeintlichen Selbstprofilierung, -authorisierung und -darstellung missbraucht werden. Wahlämter in allgemein finanzierten Vereinen bedeuten zwar Einsatz, freiwillige Arbeit und Verantwortung "für" das Ganze und vor allem "mit" dem Ganzen, sie dürfen jedoch nicht in unkontrollierte Willkür ausarten. Diese Einsicht ist Voraussetzung. Respekt ist in allen Richtungen nötig und billiges Ermessen ist zu billig für eine exponierte Position. Demokratie endet nicht am Wahltag und schließt immer, oder gerade, die Beachtung und Akzeptanz von scheinbaren Minderheiten ein, sowohl die der immer äußerst beliebten Schmeichler als auch die der meist "unbeliebten" Kritiker. Schweigen kann manchmal klug sein, zeugt aber häufig von Desinteresse oder einer wenig gefestigten Persönlichkeit. Mobbing gegen Andersdenkende belegt niederes Ansinnen und niederen Geschmack. Demagogie wird erkannt, so geschickt sie auch verpackt wird. Wer sich dem anschließt, offenbart sich selbst. Der Club gehört allen Mitgliedern, die Sterne gehören allen und Mercedes Fahren hat relativ wenig mit IQ zu tun. Ignoranz und Arroganz bezeugen in erster Linie intellektuelle Armut und machen nur kaputt, was viele und nicht etwa nur wenige mit kultischer Neigung aufgebaut haben. Die Atmosphäre im Club ist nun zum zweiten Mal vergiftet. Ähnlichkeiten zu früheren Zeiten sind natürlich rein zufällig. Möglicherweise aber auch nicht. Man muss nur mal genau hinschauen.

Unser Mercedes-Stammtisch Dresden lebt weiter. Wir leben Kameradschaft. Überzeugt euch selbst!

MV 2014 und Sterntage in Altenburg-Rositz. Ganz clever, die Runde zur erfolgreichen Vorstandswiederwahl läuft. Fragen muss man ja keinen mehr. OFK abgeschafft, Beirat mehrheitlich "wohlwollend" (sprich "ungefährlich") besetzt. Ein Schelm, wem da etwa Böses in den Sinn kommen könnte. Dafür müsste man allerdings 2008 in OWL dabei gewesen sein. Nun, 40 Leute aus 1200 werden sich doch finden lassen, die bei Hof erscheinen und ihren Knicks absolvieren. Paar "ganz gute Freunde" kommen ganz sicher, wie man hört. Probleme gibt es schließlich keine in einem Club, der inzwischen Züge einer Sekte angenommen hat und, wie das typisch für Sekten ist, von einer recht kleinen Gruppe unter der Führung des für Mercedes "brennenden" Königs von Altenburg annektiert wurde. Wo ist nur der Intellekt geblieben in diesem Club?

Im präsidialen Privatgehöft, wo noch vor einiger Zeit "Fa. Fenster und Türen" dran stand und jetzt evtl. "Wir versichern Sie ganz ehrlich!", also am vom Club finanzierten "Sitz der Clubverwaltung", ist die große Bratwurst-Abschlussparty zur Wiederwahl vorgesehen. Dass zur MV abgegebene Ja-Stimmen dort eine Extraportion Senf bekommen, ist natürlich nur ein böses Gerücht. Ergo: An dieser fortgeschrittenen Entartung und Entdemokratisierung des Clubs ist nicht etwa der Vorstand schuld. Der kann, getrieben von "ehrlich gelebter Kameradschaft" a la Hofheim, einfach nicht anders. Daran sind letztlich alle Mitglieder dieses Clubs schuld, die solche Schmierenkomödien nicht erkennen, diese unkritisch dulden und freudig-naiv mitmachen. Wobei natürlich vor jeder Kritik erst mal die Information stehen sollte. Und wenn man die nicht hat, einfach nicht bekommt und sich darum auch nicht bemüht, woher soll dann überhaupt irgendwelche Kritik kommen, die doch nur den "Spaß" verdirbt.

Schon auf der Clubwebsite wird jedem klar, womit sich dieser Club heute beschäftigt, der sich mal die Erhaltung von technischem Kulturgut auf die Fahnen geschrieben hatte (was sogar in der Satzung stehen soll!?). Nicht etwa mit dem 126er oder 116er oder gar dem (von wem eigentlich?) klammheimlich "pseudo-integrierten" 108/109er, nicht mal mit dem 140er; nein, mit den 220/21/22er "Alltagsfahrzeugen" -- in denen man heutzutage zu Clubtreffen anreist, wenn man auch nur einigermaßen auf sich hält -- mit dem neuen S-Klasse-Coupe und dem aktuellen Formel 1 Boliden. Als ob man dazu einen S-Klasse-Club bräuchte.

Parallel absolut "passend" in die Zeit: der ADAC-Skandal. So sieht es eben aus in Vereinen, in denen elitäre Vorstellungen, Intransparenz und Klientelwirtschaft herrschen aber jegliche (sogenannte) "gesellschaftliche Kontrolle" fehlt.

Mitgliederversammlung bestätigt Vorstandsbeschluss über den Ausschluss von zwei Clubmitgliedern. Rositz hat sich voll "gelohnt"!

Wie schnell doch Leute über andere urteilen. Waren sie wirklich ganz im Bilde, worum es eigentlich ging? Oder reichte ihnen die einseitige Darstellung der sogenannten "Sachverhalte" durch einen "sympatischen" und "vertrauensvollen" Vorstand völlig aus? Demokratie a la MeckPomm sozusagen? Freilich kann nicht jeder eine EMW oder einen 12-Zylinder restaurieren bzw. reparieren. Und wer sowas kann, der ist offensichtlich auch ein perfekter Vorstand. Nur: schon während(!!!) der MV lag bereits der nächste Clubausschluss in der Vorstandsschublade. Aber was geht es die Teilnehmer einer MV an, was der Vorstand so im Schilde führt? Natürlich nix! Denn das grenzenlose "Vertrauen" wurde mit der Wiederwahl ja auf weitere zwei Jahre ausgedehnt. Da schließen wir doch den Stammtisch Dresden gleich ganz und radieren ihn aus der Website. Als ob es hier keinen stellvertretenden Stammtischleiter und keine den Stammtisch besuchenden Clubmitglieder geben würde, die man vielleicht mal fragen könnte. In völlig ausufernder Willkür erfindet man nun sogar so was Ähnliches wie eine Sippenschuld? Sehr kreativ, meine Herren! Die MV hat ihre Schuldigkeit getan und nun "bleibt wieder alles so, wie wir es für richtig halten" (o-Ton Club"führung"). Es mag nicht gleich jedem gelingen, gewisse Parallelen zu erkennen. Einigen schon, leider zu wenigen!
Und wie gehts nun weiter?: Mit demselben armseligen Geschwafel und z.T. sogar reichlich dumm-dreisten "Gegenfragen" im Forum, anstatt fragenden Mitgliedern Rede und Antwort zu stehen. Ach ja: die MV ist schließlich lange vorbei und auf ein Protokoll könnt ihr auch lange warten. Das steht nämlich nicht in der Satzung (!). Was interessiert schon der Schnee von gestern, wenn bereits das Jahrestreffen in MeckPomm vor der Tür steht. Sicherlich werden sich die "Rositzer" dort auch wieder "ganz wohl" fühlen beim "kameradschaftlichen Miteinander von Gleichgesinnten".

Und schon sind die nächsten AusschlussantragstellerInnen aufgetaucht. Das ging aber schnell!

Da hat der wiedergewählte Vorstand gleich paar weitere ehrenamtliche Aufgaben zu "erledigen". Das neue Image des SKC ist mittlerweile in aller Munde. Nun ja, der Vorstand "repräsentiert" schließlich den Club. Dabei hält er sich streng an die Satzung, z.B. §2 (1) "... die Förderung der Kontakte unter den Liebhabern dieser Baureihe..." (hier ist der 126er gemeint!) oder §2 (3) "..."Sammlung der wesentlichen Dokumente zur Vereinsgeschichte..." und ..."Gestaltung und ständige Aktualisierung der Vereins-Homepage...". Nebenbei gesagt: Die aktuellste Mitgliederliste stammt vom 10. April 2012! Seitdem weiß niemand, wer eigentlich alles in diesem Club ist und wieviele Leute es sind. Außer dem Vorstand, der den "Datenschutz" ganz hoch hält. In Sekten ist das auch so üblich.
Und es wird immer ekelhafter. Im Umfeld nördlicher Ausschlussantragsspezialisten finden sich doch weitere "Kameraden", die auch in der Lage sind, Ausschlussanträge zu stellen. Interessant dabei ist, dass sich Antragsteller und Ausschlusskandidat wohl nie begegnet sind. Welch Geistes Kinder haben sich in diesem Club mit dem vielversprechenden Namen "S-Klasse" da wohl gefunden?

Typisch für Diktaturen jeder Art ist die Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

Triviale Geister meinen, Politik fände nur auf Staatsebene statt. Tatsächlich bezeichnet Politik "...das auf Entscheidungen ausgerichtete soziale Handeln zur Schaffung allgemein verbindlicher Regeln". D.h. Politik hat sowohl eine gesamt-gesellschaftliche als auch eine miniatur-gesellschaftliche Dimension. Wenn sich eine "Gesellschaft" organisiert hat, dann beginnt die Politik. Und was ist der S-Klasse-Club anderes als eine Gesellschaft, i.a.W. ein Verein, der sein Tätigkeitsfeld auf eine spezielle Thematik beschränkt?
Charakterisiert wird die "Gesellschaft" durch ihre Politik, und diesen recht umfassenden Begriff brechen wir mal nur auf die Meinungsfreiheit herunter. Wer macht in diesem Club die Meinung und welchen Rahmen der Freiheit kann man erkennen? Wer äußert sich überhaupt noch öffentlich? Es verlangt wenig Inteligenz festzustellen, das der Vorstand seine Präsenz bei der Meinungsmache mit allen Mitteln behaupten will. Das ist seine Politik. Als Resultat beobachtet man die kleine Gilde der Schleimer, deren Meinungsäußerungen sich im Wesentlichen auf eine sich ständig wiederholende, billige Lobhudelei jeglicher Vorstandsaktionen beschränken. Die penetrante Unterwürfigkeit soll offensichtlich gewisse Vorteile in dieser "Gesellschaft" einbringen oder mindestens ein Zeichen setzen, auf wen man sich "ganz verlassen" kann mit seiner Politik, z.B. bei der nächsten MV mit Vorstands"wahl", der Neuverteilung von Vereinsfunktionen, der Vergabe von zentralen Veranstaltungen, der Einbeziehung zu Clubrepräsentationen, Messen etc. Andere Meinungsäußerungen finden gar nicht mehr statt. Wer wird sich schon bewusst nur Nachteile einbringen wollen? Und wenn sich im Einzelfall doch einmal ein Abweichler meldet, egal wie fundiert seine Kritik auch sei, dann wird er entweder ignoriert oder notfalls mit geballter Macht zum Schweigen gebracht. Von wem? Natürlich vom Vorstand und seinem organisierten Anhang. Folglich schweigt der Kluge lieber und der triviale Mitläufer interessiert sich sowieso für nichts, Hauptsache, er ist in einem Mercedes-Club. Klingt ja auch gut.
Wir sind wieder bei der Überschrift. Diktatur und Demokratie schließen sich prinzipiell einander aus. Demokratie, und schon gar nicht eine sogenannte "Basis"demokratie, beschränkt sich nicht auf eine zweijährlich statt findende Vorstandswahl mit "Vertrauensbeweis" durch 4-5 Prozent der Mitgliedschaft. Ergo: Der SKC hat den Pfad der Demokratie verlassen und die Alternative gewählt mit allen Konzequenzen für die Meinungsfreiheit, und nicht nur dafür. "Cui bono ?", verehrte (ehemalige) Vereinskollegen! Alles ganz einfach. Aber ist so etwas erstrebenswert für eine Freizeitbeschäftigung genannt "Hobby"? Zitat L. R. in Sat1 am 26.01.2015: "Wenn Deutsche einen Verein gründen, dann wird es gefährlich." Wie Recht er hat.

Damit klar bleibt, wer zur Elite gehört und die Weichen stellt.

Dafür ist es z.B. ganz wichtig, dass man jedes Jahr wieder zur Retro ein schönes Foto mit dem geschätzten Herrn Sacco macht und breit ins Web stellt. Natürlich kommt nicht jeder auf so ein Foto, eben nur die "Elite". Sonst wäre sie ja keine "Elite" mehr. Die Peinlichkeit, sich mit fremden Federn zu schmücken, fällt hoffentlich nicht auf. Doch! Fällt sie.
Und die nächste MV liegt auch mal wieder an. Aber Pustekuchen: kurzfristig einfach abgesagt aus persönlichen Gründen. Nun kommen persönliche Gründe bei jedem mal vor. Aber besteht dieser Vorstand nicht aus 5 Personen, von denen mindestens 4 nicht in der Lage waren, eine in der Satzung festgelegte Veranstaltung ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen? Immerhin lag der nächste Clubausschluss an und mal wieder eine Beiratswahl, auch in der Satzung fixiert. Solche Nebensächlichkeiten spielen natürlich keine besondere Rolle. Und da hat sich doch ein Mitglied aufgerafft, für den Vorstand zu kandidieren und seine Absicht auch an entsprechender Stelle bekannt gemacht. Na wo gibts denn so was? Dabei ist das ein durchaus Ernst zu nehmendes Mitglied mit entsprechenden Fachkenntnissen. Und Rücktritte von stark belastenden Vorstandsfunktionen wurden ja mehrfach angekündigt. Oder etwa "abgedroht"? Wie könnte es also besser gehen, als dass auch in den Vorstand mal jemand nachrückt, der Lust dazu hat und sich einbringen will. Oder darf etwa nur der Oberheilige die Priester aussuchen? Damit die "Chemie stimmt", wie man zu sagen pflegt, im Klartext: damit alle weiter nach der Pfeife tanzen. Und flux, welch ein Wunder, wollen nun doch alle Vorstände auf ihren Posten bleiben. Da wurde offensichtlich gute Überzeugungsarbeit geleistet.
Da die jämmerliche Rolle des Beirats fast nicht jämmerlicher werden kann, wäre nur noch wichtig, dass auch die "Richtigen" nachrücken, wenn schon paar "Richtige" ausscheiden. Good bye, ihr habt eure Schuldigkeit getan! Ich wüsste nicht, wer euch nachtrauern sollte, höchstens der Vorstand.

Na das ging ja schneller als erwartet.

Waren die Vorstandsmitglieder nicht gestern noch die dicksten "Freunde"? Einig wie die Einheitsfront und mit "einer" Stimme sprechend, wenn es um Rauswürfe aus dem Club ging. Die "Chemie" war einzigartig, ph-Wert Null. Und jetzt können sie plötzlich absolut nicht mehr miteinander, brechen selbst die Satzung und stellen Konkurrenz"teams" für die "Clubführung" auf. Einig sind sie sich alle nur in Einem: unbedingt Vorstand bleiben und den Posten behalten. Der selbstgewählte Titel "Präsident" muss ungeheuer inspirierend sein bei Profilneurotikern. Und natürlich ist an dem Dilemma jeweils nur die andere Seite schuld, welhalb man "ganz ehrlich" und vollkommen überzeugend nun die schmutzige Wäsche vor der bisher ahnungslos gehaltenen Mitgliedschaft waschen muss. Und was da mit ein bißchen "Weiß"spühler so alles ans Tageslicht kommt. Die Herren Vorstände konnten nämlich allesamt nach Gutdünken in die Clubkasse greifen. Das hatten wir doch schon mal! Ist gar nicht so lange her. Und so langsam wird auch verständlich, warum man auf keine Fall den Mitgliedsbeitrag senken konnte, im Gegenteil: Er ist ja auf Antrag des Finanzvorstands für Ausländer sogar erhöht worden. Aber so dick ist eben kein Teppich, als dass man immer und ewig alles darunter kehren könnte in der Hoffnung, es würde dort schön im Verborgenen bleiben. Seit Monaten herrschte "Stille und Frieden" im Forum, was den Eindruck erzeugen sollte, es sei alles in Butter. Nun ist sie ranzig geworden, und das sogar ohne jedes Zutun der gefürchteten Kritiker. Im Gegenteil, die Schleimer hatten das Meinungsmache-Zepter vollkommen übernommen und proklamierten so oft es nur ging, dass dieser Vorstand "der beste ist, den wir je hatten". Und das tun sie sogar jetzt noch in peilichster Art. Sehen sie etwa schon ihre Felle schwimmen, wenn der Club sich endlich mal wieder auf seine Wurzeln und ursprünglichen Ziele besinnen würde? Allerdings ist das in der gegenwärtigen Situation unwahrscheinlich, denn dazu müsste vor Allem etwas Einsicht Einzug halten, wozu sich Egomanen bekanntlich schwer durchringen können. Deshalb befeuern die bewährten Steigbügelhalter den "Präsidentenkult" weiter mit allen Mitteln. Denn wenn der König fällt, dann werden selbst die treuesten Diener auch nicht mehr gebraucht.

Und es kam auch alles wie erwartet.

Wem man das noch erklären muss, der hat keine Ahnung. Der Vorstand paralysiert sich selbst. E.v. steht zwar drauf, aber Null ist drin. Einen neuen Beirat soll es auch geben, von einem "speaker" aber weder Schall noch Rauch. Also dann mal auf zur nächsten MV. Die, die immer kommen, kommen bestimmt auch dieses Mal, weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Von eventuellen neuen Vorstandskandidaten bisher keine Spur, das ist toll vor einer Wahl. Die alte "Garde" scheint also wieder in den Startlöchern zu stehen. Und der "Wahlleiter" setzt sich sicher auch mal wieder selbst ein, um die Sache "in die richtige Richtung" zu steuern.

Ein fauler Kompromiss.

Noch ein Jahr lang durchhalten! Gewählt ist gewählt! Was davon zu erwarten ist, erfordert keine weitere Erörterung: Paralyse. Zum Neuanfang fehlt der Saft, und zwar bei den Mitgliedern. Und die alte zerstrittene Manschaft bemüht sich vor allem um Sympathisanten, denn die müssen dann ja irgens wann mal ihre Stimme abgeben, entweder für den Einen oder füer die Anderen. Also aussitzen, viele schöne, möglichs blumige Worte in die Masse streuen, alles liegen lassen und die Busenfreunde aufsammeln füden großen Coup. Denn der wird kommen.

Fight bis zur letzten Sekunde

Zwei Teams und viele "gute alte" Bekannte. Immerhin hielt man es angesichts der nun endlich anstehenden Auflösung des Dilemmas mal für nötig, die Kandidaten nicht erst zur MV vorzustellen und auch paar gute Absichten einzubasteln. Bei einigen Argumenten stehen einem zwar die Haare zu Berge, z.B.: ... "beste Erfahrungen als Mediator" ... Das hätte man wirklich lieber weglassen sollen. Versteht sowieso niemand mehr.
Und dann der phenomenale "Wexit", natüich mit eingespieltem Wahlleiter. Hat die schwafelige Eierei wenigstens mal ein Ende. Leider wirkt das ganze angerichtete Unheil nach, das lässt sich auch durch noch so schöne "Umsätze" nicht kompensieren. Dazu müsste man nun einfach mal in sich gehen, was jedoch kaum zu erwarten ist, wenn man das kleine Einmaleins befragt. Schaumermal!
Jetzt gilt es also, sich neu einzurichten, und das ist schon voll im Gange. Wer will schon Verlierer sein. Besser man postiert sich so ganz leise und unbemerkt in die Nähe der "Sieger". Dann wird es bald so aussehen, als wäre es schon immer genau so gewesen. Für die Meisten jedenfalls.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Alle kennen diesen Spruch, keiner dessen Autor. Weise Geister halten sich auch daran, nur "weißen" Geistern fällt das naturgemäß schwer. Die Niederlage war recht knapp, das scheint zu langatmigen Rechtfertigungen zu reizen. Allerdings ist von Neustart wenig zu spühren. In alten Fahrwassern steuert es sich offensichtlich leichter, wenn auch partiell noch etwas unbeholfen. Immerhin: Wer einst den verminderten Beitrag für ausländische Mitglieder aufstockte, der beantragt nun einen abgesenkten Mitgliedsbeitrag für alle. Was für eine Rochade als nunmehr einfaches Mitglied. Hauptsache, das schwindende Budget trägt das plötzlich aufgetauchte neue "Clubfahrzeug". Da haben sich einige, sogar "VIPs", doch etwas gewundert, wie das so einfach geht. Im alten Fahrwasser geht das eben weiterhin ohne groß zu fragen. Besonders, wenn neuerdings links und rechts nur dieselbe Summe stehen muß.
Einer, der den Club wesentlich mit aufgebaut hat, hat uns viel zu früh verlassen. Leider als "Nichtmitglied"! Uns bleibt nur die Erinnerung an schöne gemeinsame Tage. Der liebe Gott ist nicht immer gerecht. Und den Menschen fällt das auch oft schwer. Aber im Leben begegnet man sich immer zweimal. Machs gut da oben, lieber Freund!

Großartige Versprechen, aber alles nur Schall und Rauch.

Dass Präsidenten alles mögliche versprechen, nur um ihre Macht zu sichern, wundert mittlerweile niemanden mehr. Die Lüge steht dabei als Pate auch immer bereit. Gewöhnlich dauert es seine Zeit, ehe sie bemerkt wird. Denn wen interessiert schon das Geschwafel von gestern. Aber irgendwann kommt das große Erwachen, meistens erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Oder wenn sich plötzlich jemand als arg geprellt fühlt in seinen hohen Ansprüchen. Dann setzt das wehleidige Gejammer ein, und man vergisst selbstgefällig, dass man zu dieser Situation selbst beigetragen hat. Kluge Leute in oberen Etagen haben ein Gespühr dafür, wenn es höchste Zeit ist, den Topf vom Feuer zu nehmen und Ignoranz den Bogen früher oder später überspannt. Wer dann immer noch glaubt, sich der Kritiker mit "altbewährten Mitteln" einfach zu entledigen, dem ist das Licht zu spät aufgegangen. Es schwimmt sich schön in alten Fahrwassern, aber irgendwann geht der Kahn eben auf Grund, wenn man nur veraltete Seekarten zur Hand hat und das Echolot nicht aufmerksam beobachtet.

Erst mal abwarten,...

was die neue Riege auf dem Kasten hat. Vertreter von langatmigen Sprüchen mit demagogischem Hintergrund sind auch wieder aufgetaucht. Man kann sich nur wundern, wie groß das Sendungsbewußtsein bei so manchem, nur mittelmäßig begabten Mitbürger ausgeprägt ist. Oder sollte es etwa die späte Genugtuung sein? Das wird nicht lange anhalten, geschweige dann ausreichend sein. Die Geschichte vergisst nichts. Und mal sehen, wie sich die "Kritiker" nun wieder einordnen, die gerade noch mal von der Schippe gesprungen sind. Ein Hauch von Selbstkritik ob ihrer früher vehement verfolgten Ansichten scheint ja aufgekommen zu sein. Lange genug hat es schließlich gedauert. Es bleibt also höchst interessant.

cool

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